MSH Hamburg gründet Institut für Patientensicherheit

Neues Forschungsinstitut ISPP bündelt Forschung, Lehre und Praxis zur Verbesserung der Versorgungsqualität und Sicherheitskultur im Gesundheitswesen

Die MSH Medical School Hamburg hat das Institute for Safety of Patients and Health Professionals (ISPP) gegründet. Das neue Forschungsinstitut widmet sich der Patientensicherheit sowie der Sicherheit von Gesundheitsfachkräften und will wissenschaftliche Erkenntnisse gezielt in die Versorgungspraxis übertragen. Dabei stehen interdisziplinäre Forschung, innovative Lehrformate und der Wissenstransfer im Mittelpunkt.

Mit der Gründung des ISPP erweitert die MSH Medical School Hamburg ihre Forschungsaktivitäten im Bereich der Patientensicherheit. Das Institut vereint Fachleute unterschiedlicher Professionen, um Versorgungsprozesse sicherer zu gestalten und neue wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in den klinischen Alltag zu überführen.

Im Fokus stehen Themen, die für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen zunehmend an Bedeutung gewinnen. Dazu gehören das klinische Risikomanagement, die Vermeidung sogenannter Never Events, die Arzneimitteltherapiesicherheit sowie die Entwicklung einer nachhaltigen Sicherheitskultur. Darüber hinaus beschäftigt sich das Institut mit den Auswirkungen von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz auf die Patientensicherheit sowie mit Fragestellungen zu Planetary Health und Shared Decision Making.

Forschung und Lehre eng verzahnt

Ein zentrales Merkmal des neuen Instituts ist die Verbindung von Forschung, Lehre und praktischer Versorgung. Studierende und Gesundheitsfachkräfte sollen bereits während der Aus- und Weiterbildung auf sicherheitsrelevante Situationen vorbereitet werden.

Dafür setzt das ISPP auf praxisnahe Lehrkonzepte wie Simulationstrainings und den sogenannten „Room of Safety“. In diesen Lernumgebungen können kritische Behandlungssituationen realitätsnah geübt und Handlungsabläufe reflektiert werden. Gleichzeitig soll der interprofessionelle Austausch zwischen den verschiedenen Gesundheitsberufen gestärkt werden, um die Zusammenarbeit im Versorgungsalltag weiter zu verbessern.

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