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Jeder fünfte Krankenhauspatient hat Diabetes

Fallzahlen von Diabetespatienten in stationärer Behandlung spiegeln den sehr hohen Versorgungsbedarf in Krankenhäusern wider

Eine Studie unter Leitung der Universität Ulm zeigt, dass knapp jeder fünfte stationäre Patient in Deutschland an Diabetes leidet. Das Ergebnis spiegelt nicht nur den Versorgungsbedarf von Diabetespatienten im Krankenhaus wider, sondern offenbart auch Diskrepanzen zu den bisher publizierten Statistiken über die Fallzahlen von Patienten mit Diabetes im Krankenhaus. Viele Diabetespatienten werden bisher gar nicht erfasst, wenn nur die Patienten mit Hauptdiagnose Diabetes gezählt werden. Die Kommission Epidemiologie und Versorgungsforschung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) sieht in der Studie einen Beleg dafür, dass die realen Zahlen wesentlich höher liegen, wenn man die Patienten mit Nebendiagnose Diabetes mitbetrachtet. Bei Fällen mit COVID-19 im Krankenhaus werden meist Haupt- und Nebendiagnosen betrachtet, da in beiden Fällen der stationäre Aufwand erheblich größer ist. Genauso sollte bei Diabetes auch verfahren werden, da Menschen mit einer Nebendiagnose Diabetes im Krankenhaus genauso eine zusätzliche, spezialisierte und aufwändige Betreuung benötigen. […]

Quelle: Deutsche Diabetes Gesellschaft e.V. (PDF, 239KB)

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