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Pflegepersonalstärkungsgesetz mit positiven Signalen an die Pflege – Auf die weiteren Umsetzungsschritte kommt es an

KGNW kommentiert die Verabschiedung des Entwurf zum Pflegepersonalstärkungsgesetz (PpSG) und kritisiert die Krankenkassen scharf für deren Rechnungskürzungskampagne

Die vollständige Refinanzierung zusätzlicher Pflegstellen bedeute die notwendige finanzielle Entlastung für die Krankenhäuser, die Ausgliederung der Pflegekosten aus dem Fallpauschalensystem sei aber gleichzeitig mit großen Veränderungen und Unsicherheiten für die Kliniken verbunden. Hier komme es nun auf die weiteren Umsetzungsschritte an, so Brink, der ausdrücklich die weiteren Klarstellungen zu Verjährungsfristen in Verbindung mit der Finanzierung der Schlaganfallversorgung und der Geriatrischen Versorgung begrüßte. „Die aktuellen Rechnungskürzungskampagnen der gesetzlichen Krankenkassen sind nicht nachvollziehbar und absolut ungerechtfertigt. Es kann nicht sein, dass Krankenkassen rückwirkend langst geprüfte und abgewickelte Abrechnungen in Frage stellen und Krankenhäuser damit in die Insolvenz treiben. Den Krankenhäusern werden in den nächsten Wochen Millionenbeträge nicht ausgezahlt und mit Rückforderungen in Millionenhöhe konfrontiert“, kritisierte der Präsident der Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen die Krankenkassen scharf, die mit ihrem Vorgehen in vielen Regionen die flächendeckende Schlaganfallversorgung und Geriatrischen Versorgung sowie damit die Versorgung ihrer Versicherten gefährdeten. […]

Pressemitteilung: Krankenhausgesellschaft Nordrhein-Westfalen

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