Grippefälle 2024: Krankenhausbehandlungen in Schleswig-Holstein und Hamburg stark gestiegen

Statistikamt Nord meldet deutliche Zunahmen der vollstationären Behandlungen in Schleswig-Holstein und Hamburg

Das Statistikamt Nord hat für das Jahr 2024 einen deutlichen Anstieg der vollstationären Behandlungsfälle aufgrund einer Virusgrippe in den Krankenhäusern Schleswig-Holsteins und Hamburgs veröffentlicht. Beide Presseinformationen zeigen, dass die Grippewelle im Jahr 2024 erheblich stärker ausfiel als im Vorjahr.

Für Schleswig-Holstein berichtet das Statistikamt Nord in „Statistik informiert … Nr. 178/2025“, dass 1 393 Menschen wegen einer Virusgrippe behandelt wurden. Im Vergleich zum Jahr 2023 sei dies ein Anstieg um 144 Prozent. Wörtlich heißt es: „Im Jahr 2024 wurden 1 393 Menschen wegen einer Virusgrippe in den Krankenhäusern Schleswig-Holsteins behandelt. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Patientinnen und Patienten um 144 Prozent.“

Auch die Zahlen für Hamburg zeigen einen deutlichen Anstieg. Laut „Statistik informiert … Nr. 177/2025“ wurden im Jahr 2024 909 Patientinnen und Patienten mit einer Virusgrippe vollstationär versorgt – ein Zuwachs von 125 Prozent gegenüber 2023. Dort seien im Vorjahr 404 Fälle gezählt worden.

Das Statistikamt Nord gibt zudem detaillierte Alters- und Sterbefalldaten für Hamburg an:
40,4 Prozent der Patientinnen und Patienten waren 65 Jahre oder älter, 23,1 Prozent waren fünf Jahre oder jünger. Weiter heißt es, dass 42 Personen (4,6 Prozent) der vollstationär behandelten Patientinnen und Patienten verstarben, darunter 30 Menschen über 64 Jahre.

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