Gemeinsame Stellungnahme: Fachgesellschaften legen fünf Thesen zu Reanimationsabbruch und -verzicht vor
GRC, DIVI, BAND und weitere Organisationen definieren Grundsätze für Entscheidungen am Lebensende
Mehrere medizinische Fachgesellschaften – darunter der German Resuscitation Council (GRC), die DIVI, die BAND, die Sektion NIS der DGU, die DGIIN, die DGAI, die DGINA und die DGK – haben ein gemeinsames Advisory Statement zum Reanimationsabbruch und -verzicht veröffentlicht. Die Stellungnahme fasst aktuelle Erkenntnisse, klinische Erfahrungen und ethische Grundsätze zusammen und formuliert fünf zentrale Thesen, die Behandlern eine Orientierung in kritischen Entscheidungssituationen geben sollen.
Ausgangspunkt ist die weiterhin niedrige Überlebensrate nach Herz-Kreislauf-Stillstand: Laut dem Deutschen Reanimationsregister überlebten im Jahr 2024 nur 7,9 % der reanimierten Patienten mit gutem neurologischem Ergebnis. Gleichzeitig steige der Anteil hochbetagter Patienten, die reanimiert werden, kontinuierlich an. Die Fachgesellschaften betonen, dass Reanimationsentscheidungen realistisch, patientenorientiert und medizinisch begründet getroffen werden müssen.







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