Deutlicher Anstieg von AD(H)S-Erstdiagnosen im Erwachsenenalter: Epidemiologische Analyse zeigt Trendwende seit 2020

Studie des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung wertet bundesweite GKV-Abrechnungsdaten 2015–2024 aus – besonders starke Zunahme bei jüngeren Erwachsenen und Frauen

Die Diagnoseinzidenz von Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörungen (AD(H)S) im Erwachsenenalter ist in Deutschland in den vergangenen zehn Jahren deutlich gestiegen. Das zeigen neue Analysen bundesweiter vertragsärztlicher Abrechnungsdaten, über die das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) im Deutschen Ärzteblatt berichtet. Demnach nahm die Diagnoseinzidenz zwischen 2015 und 2024 um insgesamt 199 Prozent zu (8,6 gegenüber 25,7 je 10 000 GKV-Versicherte ab 18 Jahren).

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