Zukunftssicherung für Kelheimer Klinik
Kreistag und Caritas geben grünes Licht für OP-Sanierung und strategische Neuausrichtung des St.-Lukas-Krankenhauses
Der Kreistag des Landkreises Kelheim hat sich mit deutlicher Mehrheit für den Erhalt und die Weiterentwicklung des Caritas-Krankenhauses St. Lukas ausgesprochen. In der Sitzung vom Donnerstag befürworteten die Kreisräte eine grundlegende Sanierung des Zentral-OPs und stimmten der Beantragung von elf Leistungsgruppen zur künftigen medizinischen Ausrichtung der Klinik zu. Damit ist ein wichtiger Meilenstein für die strategische Zukunftssicherung der Klinik gesetzt.
„Die positiven Beschlüsse des Kreistags sind ein klarer Auftrag: Wir müssen jetzt handeln. Insbesondere die Sicherung des OP-Betriebs ist von vorrangiger Bedeutung“, erklärte Landrat Martin Neumeyer. Auch der Diözesan-Caritasverband zeigte sich zufrieden. Caritasdirektor Michael Weißmann betonte die Bedeutung einer „wohnortnahen und bedarfsgerechten Gesundheitsversorgung“ für den Landkreis.
Ein von der Klinik beauftragtes Gutachten der Unternehmensberatung PricewaterhouseCoopers (PwC) analysierte die derzeitige Leistungssituation vor dem Hintergrund der geplanten Krankenhausreform. Die Empfehlung: Die Klinik soll sich künftig auf ein klar umrissenes Spektrum von elf Leistungsgruppen konzentrieren – darunter Interventionelle Kardiologie, Endoprothetik, Geriatrie, Geburtshilfe und Intensivmedizin.
Für die anstehende Sanierung der OP-Einheit schlägt PwC den Umbau auf drei moderne OP-Säle vor. Während der Bauphase sollen drei Interims-OPs den laufenden Betrieb sichern. Die Notfallversorgung bleibt am Standort erhalten.
Die getroffenen Beschlüsse sind Teil einer umfassenden Strategie, die das Caritas-Krankenhaus fit für die künftige Versorgungslandschaft machen soll. Im nächsten Schritt wird die Gesellschafterversammlung der Klinik über die Umsetzung entscheiden.







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