Malteser übertragen Dr. von Weckbecker Klinik an Ritter von Kempski Gruppe
Neuer Eigentümer plant siebenstellige Investitionen und gibt Beschäftigungsgarantie bis Ende 2027
Die traditionsreiche Dr. von Weckbecker Klinik in Bad Brückenau, eine Fachklinik für Heilfasten und Naturheilverfahren, erhält zum 1. Januar 2026 einen neuen Träger. Die Malteser Deutschland gGmbH übergibt die Einrichtung mit rund 140 Mitarbeitenden und 130 Betten an die Ritter von Kempski Gruppe, die bereits Natur- und Wellnesshotels, Kurkliniken sowie Einrichtungen der Jugendhilfe betreibt.
Die vertraglich vereinbarte Übertragung umfasst umfangreiche Maßnahmen zur Weiterentwicklung der Klinik. Der neue Betreiber plant laut Mitteilung „siebenstellige Investitionen“ in Infrastruktur, Modernisierung und den Ausbau präventiver Gesundheitsangebote. Darüber hinaus wurde eine Beschäftigungsgarantie für alle Mitarbeitenden bis Ende 2027 vereinbart. Auch die christlich-katholische Prägung der Klinik bleibt bestehen; dazu zählen die Kapelle sowie gottesdienstliche Angebote.
Geschäftsführer Dr. Clemens Ritter von Kempski betont die strategische Bedeutung des Erwerbs: „Mit der Weckbecker Klinik übernehmen wir eine sehr gut eingeführte Naturheilklinik auf hohem naturmedizinischem Niveau mit einer mir persönlich wichtigen Tradition.“ Der Erwerb sei ein logischer Schritt, um die naturheilkundliche Expertise im Portfolio der Gruppe zu stärken. Ziel sei, die Klinik „in einem behutsamen Transformationsprozess zu einem führenden Anbieter in Deutschland zu entwickeln.“
Auch seitens der Malteser wird der Übergang positiv bewertet. Ulf Reermann, Geschäftsführer der Malteser Deutschland gGmbH, erklärt: „Wir haben mit der Ritter von Kempski Gruppe einen idealen und finanzstarken neuen Eigentümer für die Weckbecker Klinik gefunden.“ Besonders wichtig sei gewesen, die einzige naturheilkundliche Fachklinik im Malteser-Verbund in eine Einrichtung mit vergleichbarer Ausrichtung zu überführen. Die Beschäftigungssicherung und die Fortführung der katholischen Tradition seien dabei maßgebliche Kriterien gewesen: „Die Klinik, die wir seit 1997 betreiben, bleibt damit langfristig erhalten, unsere Mitarbeitenden haben durch die Bestandsgarantie weiterhin einen sicheren Arbeitsplatz.“
Mit dem Trägerwechsel soll die Klinik künftig eine modernisierte, präventivmedizinisch ausgerichtete Rolle einnehmen und das bestehende Profil in der Naturheilkunde weiter schärfen.







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