Vulpius Klinik investiert 52 Millionen Euro in Standort

Erster Bauabschnitt umfasst rund 41 Millionen Euro – Neubau bringt zusätzliche OP-Säle und 24 Betten

Die Vulpius Klinik in Bad Rappenau startet eines der größten Bauprojekte ihrer mehr als 100-jährigen Geschichte. Insgesamt sollen in den kommenden Jahren rund 52 Millionen Euro in die orthopädische Fachklinik investiert werden. Allein der erste Bauabschnitt umfasst etwa 41 Millionen Euro. Eine Förderzusage des Landes Baden-Württemberg liegt nach Angaben der Klinik vor.

Die vorbereitenden Arbeiten beginnen Mitte September 2026, der eigentliche Baustart ist für das Frühjahr 2027 vorgesehen. In zwei Bauabschnitten entsteht unter anderem ein viergeschossiger Neubau mit Funktions- und Pflegebereichen.

Im Zuge der Erweiterung steigt die Zahl der Operationssäle von sieben auf neun. Bestehende OP-Säle werden modernisiert, außerdem entstehen eine neue zentrale Sterilgutaufbereitung und 24 zusätzliche Betten. Gleichzeitig soll ein nicht mehr zeitgemäßer Pflegebereich im Altbau geschlossen werden.

Die Neubauarbeiten sollen bis Ende 2029 abgeschlossen sein. Anschließend folgt bis voraussichtlich Ende 2031 die Sanierung des Altbaus.

Da der Klinikbetrieb einschließlich der Ambulanz während der gesamten Baumaßnahmen weitergeführt wird, erfolgt die Modernisierung als rollierende Sanierung. Mit dem Projekt will die Vulpius Klinik zugleich Abläufe neu strukturieren, räumliche Defizite beseitigen und den Klinikstandort in Bad Rappenau langfristig sichern.