Universitätsmedizin Rostock informiert über wirtschaftliche Lage

Universitäre Spitzenmedizin, aber ein hohes Defizit
Die Universitätsmedizin Rostock (UMR) feierte in diesem Jahr ihr 600-jähriges Bestehen und kann als Maximalversorger auf große Erfolge in der universitären Spitzenmedizin zurückblicken. Allerdings hat sie für 2019 nach mehr als zehn Jahren schwarzer Zahlen ein schlechtes finanzielles Jahresergebnis zu verzeichnen.

In der Krankenversorgung weist die Bilanz ein Minus von 32 Millionen Euro auf. Die Gründe für das Defizit sind vielfältig. Erhöhte Kosten sind einer davon. In diesem Jahr wurden für die Mitarbeiter der UMR und für das Personal der UMR Logistik GmbH neue Tarifverträge abgeschlossen, mit denen Löhne und Gehälter der jeweiligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an das Landesniveau angepasst wurden. Die kommissarische Vorstandsvorsitzende, Prof. Nöldge-Schomburg, betont: „Die Tarifsteigerungen waren überfällig und wichtig. Unsere Mitarbeiter sind neben dem Patientenwohl unser höchstes Gut.“ Zugleich wurde zusätzliches Personal eingestellt – um dem Personalmangel der vergangenen Jahre entgegenzuwirken und um die Inbetriebnahme des Neubaus ZMF vorzubereiten. Darüber hinaus hat die UMR notwenige Investitionen aus eigener Kraft tätigen müssen, beispielsweise in medizinische Großgeräte wie Linearbeschleuniger in der Strahlenklinik und MRT-Systeme in der Radiologie. Eine solche moderne medizinische Ausstattung wie auch spezialisiertes Personal werden rund um die Uhr für die Behandlung schwer kranker Patienten vorgehalten, was sehr kostspielig ist. […]

Pressemitteilung: Universitätsmedizin Rostock

Das könnte Dich auch interessieren …

Kommentar verfassen