Universitätsklinikum Regensburg baut Stellen ab – Druck zur Defizitreduzierung wächst
UKR streicht bis zu 64 Arztstellen – Wissenschaftsministerium spricht von „dringend erforderlicher“ Personalreduzierung
Am Universitätsklinikum Regensburg (UKR) sollen im Zuge der Defizitreduzierung Dutzende Arztstellen wegfallen. Nach Angaben aus einer Antwort von Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume könnten bis zu 64 Vollzeitstellen betroffen sein. Hintergrund sind wirtschaftliche Belastungen des Universitätsklinikums, die nach ministerieller Einschätzung einen Personalabbau erforderlich machen.
Das Universitätsklinikum Regensburg steht vor einem deutlichen personellen Einschnitt. Nach Berichten des Merkur sowie einer parlamentarischen Anfrage der SPD-Landtagsabgeordneten Ruth Waldmann plane das UKR den Abbau von bis zu 64 Vollzeitstellen im ärztlichen Dienst. Dies entspricht nahezu zehn Prozent der rund 680 ärztlich Beschäftigten am Standort.
Auslöser der Maßnahme ist die angespannte wirtschaftliche Lage des Klinikums. Nach Angaben des Bayerischen Wissenschaftsministeriums müsse das UKR alle notwendigen Schritte ergreifen, um das negative Jahresergebnis zu reduzieren und perspektivisch wieder ein ausgeglichenes Ergebnis zu erreichen. Wissenschaftsminister Markus Blume sprach in diesem Zusammenhang von einer „dringend erforderlichen“ Reduzierung des Personals. Der Stellenabbau soll laut Ministerium insbesondere über auslaufende befristete Verträge erfolgen.




