UKGM prüfe Kündigung des Zukunftspapiers Plus: Investitionsfinanzierung sorgt für Konflikt

Rhön-Klinikum AG stellt Eigenanteil von 30 Prozent bei Investitionen infrage

Die Zukunft des sogenannten Zukunftspapiers Plus für das Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM) steht auf dem Prüfstand.

Wie der Gießener Anzeiger berichtet, könnte die Rhön-Klinikum AG den Vertrag zum 1. Januar 2028 kündigen, sofern bis Ende 2026 keine Einigung über die Investitionsfinanzierung erzielt wird. Hintergrund ist die Verpflichtung des UKGM, rund 30 Prozent der Investitionskosten aus eigenen Mitteln zu finanzieren – eine Regelung, die nach Auffassung des Unternehmens im bundesweiten Vergleich eine Benachteiligung darstellt.

1 Antwort

  1. Dr. Kretschmann sagt:

    Die Rhön-AG hatte beim damaligen Kauf der Uniklinika Marburg Gießen vollmundig auf Landesmittel verzichtet und aufgrund dieser Zusage den Zuschlag zum Kauf bekommen. Es wäre ein Segen, wenn die Uniklinika ans Land zurückgehen würden. Wann lernt das Land endlich, dass man Unikliniken privatisieren kann! Unikliniken können keine Gewinne abwerfen. Es geht um Menschen die schwerst krank sind und in kommunalen Häusern nicht versorgt werden können. Diese schwerst Kranken sind meist defizitär . Daseinsvorsorge gehört in Bürgerhand. Wir bezahlen unsere Kranknekassenbeiträge damit wir die volle Leistung erhalten und wollen nicht irgendwelche Konzerne mitfinanzieren.  

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