Tod nach Fixierung: Staatsanwaltschaft prüft LVR-Klinik Köln
26-jährige Patientin starb nach Aufnahme in die Psychiatrie – Ermittler untersuchen mögliche Versäumnisse bei Überwachung und Fixierung
Nach dem Tod einer 26-jährigen Patientin in der LVR-Klinik Köln hat die Staatsanwaltschaft ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Die junge Frau war nach Angaben ihrer Familie während einer akuten psychischen Krise in die psychiatrische Klinik aufgenommen, dort fixiert und medikamentös behandelt worden. Am folgenden Morgen wurde sie tot aufgefunden. Die Staatsanwaltschaft prüft nun, ob ein Fremdverschulden vorliegt, berichtet die taz.
Eine Obduktion wurde bereits durchgeführt. Die genaue Todesursache ist nach dem Bericht bislang nicht abschließend geklärt. Zusätzlich wurde ein chemisch-toxikologisches Gutachten in Auftrag gegeben. Die Ermittler werten außerdem die Patientenakte und das Überwachungsprotokoll aus.
Die LVR-Klinik Köln erklärte gegenüber der taz, mit den staatlichen Stellen bei der Aufklärung zusammenzuarbeiten. Zu Einzelheiten des Falls äußert sich die Klinik mit Verweis auf das laufende Verfahren und den Persönlichkeitsschutz nicht.




