Tarifeinigung für nichtärztliches Personal am Uniklinikum Dresden

  • Einigung sieht eine dreistufige Entgeltsteigerung sowie einen einmaligen Inflationsausgleich vor.
  • Die Laufzeit von 24 Monaten gibt Sicherheit und zeigt gegenseitiges Vertrauen.
  • Befristeter pauschaler Belastungsausgleich ersetzt übergangsweise die Einführung der gesetzlichen Regelungen zur Pflegepersonalbemessung.

Das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden und die vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) haben sich auf ein Tarifergebnis 2024/25 für das nicht-ärztliche Personal des Hauses verständigt. Demnach wird es am Universitätsklinikum nicht nur Entgeltsteigerungen geben, sondern auch einen bis zum 31. Dezember 2024 befristeten pauschalen Belastungsausgleich für fest definierte Bereiche, für die der Gesetzgeber ab dem 1. Juli 2024 eine gesetzliche Regelung zur Bestimmung des Pflegepersonalbedarfs im Verhältnis zum Pflegeaufwand an Patienten festgelegt hat. Damit konnten deutlich verbesserte Einkommens- und Arbeitsbedingungen für dieses und das kommende Jahr vereinbart werden. Der neu ausgehandelte Tarifvertag tritt rückwirkend zum 1. Januar 2024 in Kraft und ist zwei Jahre gültig. „Die jetzt erreichte Einigung gibt uns die Möglichkeit, auch in den kommenden beiden Jahren verlässlicher Arbeitgeber zu sein, der seinen Mitarbeitenden wertschätzend gegenübertritt“, sagt Prof. Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand am Uniklinikum. „Das erreichen wir unter anderem durch finanzielle Zuschüsse und Entgeltsteigerung.“…

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