Standortfrage der Universitätsmedizin Mainz: Klinik fordert zügige Prüfung eines zweiten Campus

Unimedizin sieht Vorteile eines Neubaus – Stadt Mainz bereitet Bewertungsverfahren vor

Die Zukunft der Universitätsmedizin Mainz rückt zunehmend in den Fokus der Landes- und Kommunalpolitik berichtet der Wochenblatt-Reporter.

Angesichts des erheblichen Sanierungsbedarfs am bestehenden Campus fordert die Klinikleitung eine zügige Prüfung eines möglichen zweiten Standorts. Nach Einschätzung der Universitätsmedizin sprechen aktuelle Gutachten zunehmend gegen eine ausschließliche Modernisierung des bestehenden Klinikgeländes in der Mainzer Oberstadt.

Der Vorstandsvorsitzende der Universitätsmedizin Mainz, Ralf Kiesslich, appellierte an die Stadt Mainz, zeitnah in die Standortdiskussion einzusteigen. Die Universitätsmedizin wolle ihre fachliche Expertise in die Bewertung einbringen, um gemeinsam eine möglichst breit getragene Entscheidung über die zukünftige Krankenhausstruktur zu treffen. Im Mittelpunkt der Debatte steht die Frage, ob die Universitätsmedizin vollständig am bisherigen Standort modernisiert oder durch ein zusätzliches zentrales Klinikgebäude an einem zweiten Standort ergänzt werden soll. Dieses könnte langfristig das Herzstück der stationären Versorgung bilden.

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