Stadt Röbel prüft kommunales MVZ nach Klinik-Aus in Wittstock

Stadtvertretung soll Grundsatzbeschluss fassen – Finanzierung und Ärztesuche bleiben zentrale Herausforderungen

Die Stadt Röbel in Mecklenburg-Vorpommern treibt die Planungen für ein kommunales Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) voran. Hintergrund sind Sorgen um die langfristige ambulante Versorgung in der Region nach dem Aus der Klinik in Wittstock. Wie der Nordkurier berichtet, soll die Stadtvertretung Ende Juni einen Grundsatzbeschluss für das Vorhaben fassen.

Die Stadt Röbel beschäftige sich seit Ende 2025 intensiv mit der Möglichkeit, ein kommunales Medizinisches Versorgungszentrum aufzubauen. Bürgermeister Matthias Radtke erläuterte gegenüber dem Nordkurier, dass bereits Gespräche mit der Kassenärztlichen Vereinigung Mecklenburg-Vorpommern geführt wurden. Dabei seien die grundsätzlichen Rahmenbedingungen eines kommunalen MVZ erörtert worden. Die Machbarkeit des Projekts sei dabei nicht ausgeschlossen worden.

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