Sana Klinikum Coburg startet Springer-Pool für Pflegekräfte
Examinierte Pflegefachkräfte können Verfügbarkeiten flexibel festlegen – Klinikum will Ausfälle und Belastung der Stammteams besser auffangen
Das Sana Klinikum Coburg hat einen Springer-Pool für examinierte Pflegefachkräfte eingeführt. Mit dem neuen Einsatzmodell können Beschäftigte ihre Dienst- und Urlaubszeiten stärker selbst mitgestalten und Verfügbarkeiten anbieten. Das Klinikum will damit kurzfristige Personalengpässe abfedern und die Stammteams auf den Stationen entlasten.
Die Pflegekräfte des Pools werden bedarfsabhängig in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt. Nach Angaben des Klinikums sollen damit insbesondere Belastungsspitzen und krankheitsbedingte Ausfälle besser kompensiert werden.
Voraussetzung für den flexiblen Einsatz ist eine strukturierte und intensive Einarbeitung in die verschiedenen Bereiche. Damit soll gewährleistet werden, dass die Poolkräfte auch bei wechselnden Einsatzorten sicher in die jeweiligen Teams integriert werden können.
Pflegedienstleiterin Sabrina Breternitz sieht primär die größere Zeitsouveränität als Vorteil des Modells. Das Klinikum versucht damit, die individuellen Arbeitszeitwünsche von Pflegekräften stärker mit dem wechselnden Personalbedarf der Stationen zu verbinden.
Nach ersten positiven Erfahrungen soll der Springer-Pool am Sana Klinikum Coburg weiter ausgebaut werden. Die Einsatzbereitschaft der Poolkräfte wird nach Angaben des Klinikums zusätzlich vergütet.




