Prozess um Legionellen-Ausbruch an der Uniklinik Köln gestartet
Drei Todesfälle und mehrere schwere Erkrankungen nach mutmaßlich unterlassenen Sicherheitskontrollen
Vor dem Landgericht in Köln hat am Mittwoch ein Strafprozess begonnen, der bundesweit Aufmerksamkeit im Gesundheitswesen auslösen dürfte. Wie upday berichtet, muss sich ein 61-jähriger Mitarbeiter einer Tochtergesellschaft der Uniklinik Köln wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung verantworten.
Hintergrund ist ein Legionellen-Ausbruch aus dem Jahr 2020, bei dem drei Menschen starben und drei weitere Patientinnen und Patienten schwer erkrankten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten vor, die Klima-, Kühl- und Lüftungstechnik der Klinik nicht ordnungsgemäß kontrolliert und überwacht zu haben.




