Oberschwabenklinik reagiert auf 23,19 Mio. Euro Defizit

Zentrales Kapazitätsmanagement sowie bessere Dokumentation und Abrechnung sollen Ergebnis verbessern – strategische Zukunft der OSK bleibt offen

Die Oberschwabenklinik (OSK) reagiert auf ihren Fehlbetrag von 23,19 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2025 mit einer stärkeren betriebswirtschaftlichen Steuerung. Im Mittelpunkt stehen ein zentrales Kapazitätsmanagement sowie Verbesserungen bei Dokumentation und Abrechnung. Parallel prüft der Landkreis Ravensburg als Träger weiterhin die langfristige strategische Ausrichtung des Klinikverbunds.

OSK-Geschäftsführer Dr. Jan-Ove Faust sieht nach einem Bericht des WOCHENBLATT insbesondere bei internen Strukturen und Prozessen Handlungsmöglichkeiten. Die Klinik müsse sicherstellen, dass erbrachte Leistungen vollständig dokumentiert und entsprechende Erlöse realisiert werden. Gleichzeitig sollen Kosten und Ressourceneinsatz stärker gesteuert werden. Konkret baut die OSK ein zentrales Kapazitätsmanagement auf, das direkt dem Geschäftsführer unterstellt wird. Parallel läuft die vom Landkreis Ravensburg angestoßene Markterkundung zur künftigen Struktur der OSK.