Niedersachsen fördert Ginsterhof mit 5,9 Mio. Euro
Philippi übergibt Förderbescheid für Kernsanierung des Evangelischen Krankenhauses in Rosengarten
Das Land Niedersachsen stellt 5,9 Millionen Euro für die Sanierung des Evangelischen Krankenhauses Ginsterhof in Rosengarten (Landkreis Harburg) bereit. Gesundheitsminister Dr. Andreas Philippi überreichte den Förderbescheid im Rahmen eines Vor-Ort-Termins und informierte sich über den Stand der Bauarbeiten. Die Mittel stammen aus dem Krankenhausinvestitionsprogramm des Landes und sind für die Kernsanierung des Bettenhauses vorgesehen.
Das Evangelische Krankenhaus Ginsterhof zählt zu den spezialisierten Einrichtungen für psychosomatische und psychiatrische Versorgung in Niedersachsen. Im Mittelpunkt der aktuellen Investitionsmaßnahme steht die umfassende Kernsanierung des in die Jahre gekommenen Bettenhauses, das künftig den modernen Anforderungen an stationäre Psychotherapie und psychiatrische Behandlung entsprechen soll.
Gesundheitsminister Dr. Andreas Philippi hob bei seinem Besuch die Bedeutung der Einrichtung für die regionale Versorgungsstruktur hervor. Die geplanten Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahmen seien ein wichtiger Baustein zur Sicherstellung einer zeitgemäßen psychosomatischen und psychiatrischen Versorgung. Besonders vor dem Hintergrund einer steigenden Nachfrage nach entsprechenden Behandlungsangeboten werde die Modernisierung als zukunftsrelevant bewertet. Zudem betonte der Minister, dass die am Ginsterhof praktizierte klinische Psychotherapie den aktuellen wissenschaftlichen Standards entspreche und durch die Investition weiter gestärkt werde.
Auch die Krankenhausleitung sieht in der Förderung einen wichtigen Schritt für die strategische Weiterentwicklung des Standorts. Geschäftsführer und ärztlicher Direktor PD Dr. med. Olaf Kuhnigk verwies insbesondere auf die Verbindung von medizinischer Modernisierung und nachhaltiger Bauplanung. Das Sanierungskonzept sieht neben funktionalen Verbesserungen auch den Einsatz regenerativer Energien in den künftigen Bauabschnitten vor. Ziel sei es, sowohl die Behandlungsqualität als auch die energetische Effizienz der Gebäude auf ein zeitgemäßes Niveau zu heben.
Der Vorstandsvorsitzende des Trägervereins, Dr. med. Wolfgang Wedel, unterstrich zudem die Rolle des Landes Niedersachsen als verlässlichen Finanzierungspartner. Gerade für kleinere freigemeinnützige Träger seien öffentliche Investitionsprogramme entscheidend, um umfassende Bauprojekte überhaupt realisieren zu können. Die kontinuierliche Unterstützung durch das Sozialministerium sowie das Niedersächsische Landesamt für Bau und Liegenschaften (NLBL) schaffe Planungssicherheit und ermögliche langfristige Investitionen in die Versorgungsstruktur.
Mit dem aktuellen Förderbescheid wird die bereits laufende bauliche Modernisierung des Krankenhauses weiter vorangetrieben. Für die regionale Versorgung im Bereich Psychiatrie und Psychosomatik gilt das Projekt als wichtiger Beitrag zur Sicherung und Weiterentwicklung stationärer Behandlungsangebote im Landkreis Harburg.




