Medizinisches Zentrum SOGESUND in Schongau als Vorbild für sektorenübergreifende Versorgung
Bayerns Gesundheitsministerin Gerlach besucht Standort und lobt zukunftsweisendes Versorgungsmodell
Die Bayerische Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention, Judith Gerlach, hat sich am 21. Januar ein Bild vom Medizinischen Zentrum SOGESUND gemacht. Der Standort gilt als gelungenes Beispiel für die Umwandlung eines ehemaligen Krankenhauses in ein sektorenübergreifendes Versorgungsmodell, das ambulante, stationäre und therapeutische Angebote kombiniert.
Gerlach würdigte das Zentrum als Vorbild: „Das SOGESUND steht exemplarisch dafür, wie neue Versorgungsstrukturen mit hoher medizinischer Qualität und regionaler Verantwortung umgesetzt werden können. Angesichts der notwendigen Klinikumstrukturierungen im Zuge der Krankenhausreform ist das medizinische Zentrum in Schongau ein erfolgreiches Beispielmodell auch für andere Kliniken.“
Landrätin Andrea Jochner-Weiß begrüßte die Ministerin und betonte die aktive Gestaltung des Strukturwandels: „Heute zeigt sich, dass dieser Weg richtig war. Das SOGESUND sichert die medizinische Versorgung in der Region und dient zugleich als Orientierung für andere Landkreise.“
Im Rahmen des Besuchs informierten die Verantwortlichen über die verschiedenen Bereiche des Zentrums:
Notfall-Ambulanz: Oberarzt Kamil Beranek erläuterte die Abläufe der akutmedizinischen Versorgung. „Kurze Wege, ein breit gefächertes medizinisches Angebot sowie die enge Zusammenarbeit zahlreicher Fachbereiche kommen unseren Notfall-Patienten unmittelbar zugute.“
MVZ – Ärztezentrum Schongau: Dr. Rolland Rosniatowski und Kaufmännische Leiterin Gerda Hutter stellten die ambulanten Leistungen vor. Das Zentrum bündelt fachärztliche Kompetenz und ermöglicht eine kontinuierliche Betreuung über mehrere Disziplinen.
Akutstation Lechvital & Klinik für Innere Medizin: Chefarzt Dr. Jochen Dresel präsentierte das Angebot in Gastroenterologie, Kardiologie und Pneumologie. Ergänzt werde dies durch ein Pflegemodell mit festen Ansprechpartnern, das eine individuelle Betreuung ermögliche.
Strategische Bedeutung und Finanzierung
Geschäftsführer Thomas Lippmann betonte die patientenorientierte Ausrichtung: „Unser Anspruch war es von Beginn an, ein integriertes Versorgungskonzept zu entwickeln, das sich an den Bedürfnissen der Patienten orientiert.“
Claus Rauschmeier, ebenfalls aus der Geschäftsführung, wies auf die finanziellen Herausforderungen hin: „Angesichts angespannter kommunaler Haushalte leistet dieses Modell einen wichtigen Beitrag zur künftigen Gesundheitsversorgung, insbesondere im ländlichen Raum.“ Eine verlässliche Betriebskostenfinanzierung durch den Bund sei jedoch notwendig, um den Fortbestand des sektorenübergreifenden Versorgungszentrums langfristig zu sichern.







https://www.meinkrankenhaus2030.de/news/gesundheitsministerin-judith-gerlach-besucht-das-sogesund-in-schongau
Das Krankenhaus Schongau mit Innerer Medizin, Chirurgie, Geburtshilfe und Basisnotfallversorgung wurde in ein ambulantes Zentrum „SoGesund“ umgewandelt. Das Defizit des Standorts wurde GRÖSSER, NICHT KLEINER.
Und nun lobt die bayerische Gesundheitsministerin Judith Gerlach dieses Projekt?
Zitat: „Im Rahmen ihres Besuchs würdigte Bayerns Gesundheitsministerin Gerlach die Entwicklung des Standorts als beispielgebend auch für andere Regionen. Sie betonte: „Das SOGESUND steht exemplarisch dafür, wie neue Versorgungsstrukturen mit hoher medizinischer Qualität und regionaler Verantwortung umgesetzt werden können.“