Martin Geiger übernimmt Krankenhaushygiene der Schwester-Euthymia-Stiftung

Facharzt für Anästhesiologie folgt auf Matthias Rabba

Dr. med. Martin Geiger

Stabwechsel in der Krankenhaushygiene
Dr. med. Martin Geiger übernimmt die Leitung von Matthias Rabba
Foto: SES/Lutz

Die Schwester-Euthymia-Stiftung hat die Leitung ihrer Krankenhaushygiene neu besetzt. Dr. med. Martin Geiger übernimmt die Abteilung von Matthias Rabba, der in den Ruhestand verabschiedet wurde. Rabba bleibt der Stiftung jedoch weiterhin im Bereich der rationalen Antiinfektiva- und Antibiotikatherapie erhalten.

Dr. med. Martin Geiger ist neuer Leiter der Krankenhaushygiene der Schwester-Euthymia-Stiftung. Er folgt auf Matthias Rabba, der nach langjähriger Tätigkeit in den Ruhestand geht. Ganz aus dem Aufgabenbereich zieht sich Rabba allerdings nicht zurück: Er wird die Abteilung weiterhin bei Fragen der rationalen Antiinfektiva- und Antibiotikatherapie unterstützen.

Geiger ist Facharzt für Anästhesiologie und verfügt über die Zusatzqualifikationen Spezielle anästhesiologische Intensivmedizin und Notfallmedizin. Zudem ist er Diplomate of the European Society of Anaesthesiology and Intensive Care (DESA).

„Wir danken Matthias Rabba für sein langjähriges Engagement und wünschen Dr. Martin Geiger alles Gute für seine neue Aufgabe“, erklärt Ulrich Pelster, Vorstandsvorsitzender der Schwester-Euthymia-Stiftung.

Krankenhaushygiene standortübergreifend organisiert

Die Abteilung für Krankenhaushygiene arbeitet standortübergreifend für die Kliniken der Stiftung. Nach Angaben Geigers besteht an den Klinikstandorten eine Struktur aus qualifiziertem Hygienefachpersonal, das sich regelmäßig austauscht und eng zusammenarbeitet.

Im Mittelpunkt steht die Prävention von Krankenhausinfektionen und damit der Schutz der Patienten während der stationären Behandlung. Das Hygiene-Team arbeitet hierzu mit hygienebeauftragten Ärzten, Hygienebeauftragten in der Pflege sowie Verantwortlichen aus Hauswirtschaft und Funktionsbereichen zusammen. Eine enge Abstimmung besteht zudem mit den betreuenden mikrobiologischen Laboren.

„Sicherheit und Wohlbefinden der Patienten in unseren Krankenhäusern stehen an oberster Stelle“, betont Geiger. Die vorhandenen Fachkräfte an den einzelnen Klinikstandorten bildeten dafür eine gemeinsame Struktur.

Neben der Infektionsprävention gehört die Beratung der Beschäftigten in allen Fragen der Krankenhaushygiene zu den Aufgaben der Abteilung. Damit sollen einheitliche Hygienestandards und eine sichere Umgebung für Patienten, Angehörige und Mitarbeitende gewährleistet werden. Auch Patienten können das Hygiene-Team bei konkreten Fragestellungen einbeziehen. Dazu gehört beispielsweise die Beratung zur Sanierung vor Operationen bei einer Besiedlung mit multiresistenten Erregern.