Marie le Claire bleibt bis 2032 Kaufmännische Direktorin des TUM Klinikums
Aufsichtsrat verlängert Vertrag vorzeitig – le Claire verantwortet wirtschaftliche und infrastrukturelle Steuerung des Universitätsklinikums
Der Aufsichtsrat des TUM Klinikums hat den Vertrag mit der Kaufmännischen Direktorin und stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Marie le Claire vorzeitig bis 2032 verlängert. Die Klinikmanagerin gehört seit 2022 dem Vorstand des Münchner Universitätsklinikums an.

Marie le Claire, Kaufmännische Direktorin des TUM Klinikums.
Foto: Kathrin Czoppelt / TUM Klinikum
Mit der langfristigen Vertragsverlängerung setzt das TUM Klinikum auf Kontinuität in seiner kaufmännischen Führung. Zu den bisherigen Schwerpunkten von Marie le Claire zählen nach Angaben des Klinikums die Modernisierung von Management- und Verwaltungsprozessen sowie die Digitalisierung des Personalbereichs.
Unter anderem wurden ein interprofessionelles Führungskräfteprogramm, ein digitales Bewerbermanagement und eine Software für die Personaleinsatzplanung eingeführt.
Auch die Digitalisierung klinischer Arbeitsabläufe gehört zu den laufenden Projekten. Demnächst soll der Roll-out einer mobilen Anwendung für den klinischen Arbeitsplatz beginnen. Beschäftigte sollen damit ortsunabhängig und datenschutzkonform auf klinische Informationen aus dem Krankenhausinformationssystem zugreifen können.
Parallel stehen größere Bau- und Investitionsvorhaben an. Das Klinikum verweist auf drei zuletzt eingeleitete Projekte in Millionenhöhe, darunter Ersatz- und Neubauten für die OP-Infrastruktur sowie die Beschaffung radiologischer Großgeräte.
Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume bezeichnete die vorzeitige Vertragsverlängerung als Bestätigung der bisherigen Zusammenarbeit. Le Claire selbst sieht angesichts der Veränderungen im Gesundheitswesen insbesondere die Verbindung von wirtschaftlicher Stabilität, strategischer Weiterentwicklung und der Gewinnung qualifizierter Beschäftigter als zentrale Aufgabe der kommenden Jahre.




