LWL-Klinik Paderborn bringt psychiatrische Akutbehandlung nach Hause

Zehn neue StäB-Plätze ergänzen ab Oktober die psychiatrische Versorgung im Kreis Paderborn

Die LWL-Klinik Paderborn startet im Oktober 2026 mit der Stationsäquivalenten Behandlung (StäB). Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen können damit akut im eigenen häuslichen Umfeld behandelt werden. Dafür schafft die Klinik zehn zusätzliche Behandlungsplätze.

Die Behandlung übernimmt ein mobiles Team der Klinik, das die Patienten regelmäßig zuhause aufsucht und dort die erforderlichen psychiatrischen und therapeutischen Leistungen erbringt. Das Angebot richtet sich beispielsweise an Erkrankte, für die eine Behandlung außerhalb ihres gewohnten Umfelds besonders belastend wäre oder die eine klassische stationäre Aufnahme ablehnen.

Zehn zusätzliche Plätze für die Akutversorgung

Mit den zehn StäB-Plätzen erweitert die LWL-Klinik ihre psychiatrische Akutversorgung im Kreis Paderborn. Die Klinik verfügt bereits über stationäre, teilstationäre und ambulante Versorgungsangebote. Zudem bietet sie seit 2013 eine Integrierte Versorgung an, die ebenfalls darauf ausgerichtet ist, stationäre Aufenthalte möglichst zu vermeiden.

Mit StäB kommt nun eine weitere Behandlungsform hinzu, bei der die intensive Krankenhausbehandlung unmittelbar im Lebensumfeld der Patienten erfolgt. Für die Klinik bedeutet dies zugleich den Aufbau entsprechender mobiler Versorgungsstrukturen.