Krankenhausreform im Oberland: Gutachten stärkt Position des Klinikums Weilheim
Notfallversorgung und Erreichbarkeit sprechen für umfangreiche Leistungsgruppenzuweisungen
Ein Regionalgutachten zur Umsetzung der Krankenhausreform im Oberland bescheinigt dem Krankenhaus Weilheim eine zentrale Rolle für die zukünftige Versorgung der Region. Wie aus den Ergebnissen der Analyse hervorgeht, ist insbesondere die Notfallversorgung im Landkreis Weilheim-Schongau ohne den Standort Weilheim kaum sicherzustellen, berichtet der Merkur. Das Gutachten dient als Grundlage für die anstehenden Entscheidungen über die Zuweisung von Leistungsgruppen im Rahmen der Krankenhausreform.
Für die Region Oberland wurden die Landkreise Fürstenfeldbruck, Starnberg, Weilheim-Schongau und Bad Tölz-Wolfratshausen gemeinsam betrachtet. Insgesamt standen 14 Krankenhäuser im Fokus eines Gutachtens der Beratungsunternehmen Roland Berger und 2perspectives. Die Ergebnisse bilden die Basis für weitere Abstimmungen zwischen Landkreisen, Krankenhausträgern und dem Bayerischen Gesundheitsministerium.




