Krankenhaus Wermelskirchen erhält finanzielle Rückendeckung bis Ende 2028
Rheinisch-Bergischer Kreis und Stadt sichern Sanierung des Krankenhauses während der Insolvenz in Eigenverwaltung ab
Das Krankenhaus Wermelskirchen kann im laufenden Sanierungsprozess auf weitere finanzielle Unterstützung seiner kommunalen Gesellschafter zählen. Wie die Rheinische Post berichtet, hat nach der Stadt Wermelskirchen nun auch der Rheinisch-Bergische Kreis eine finanzielle Unterstützung bis Ende 2028 beschlossen. Die Mittel sollen die Umsetzung des Sanierungskonzepts während der Insolvenz in Eigenverwaltung absichern und den Fortbestand des Krankenhausstandortes gewährleisten.
Trotz der angespannten Haushaltslage wolle der Kreis Verantwortung übernehmen und den Fortbestand des Standortes während der Sanierungsphase sichern. Gleichzeitig seien Umfang und Dauer der finanziellen Unterstützung klar begrenzt. Bereits zuvor hatte die Stadt Wermelskirchen beschlossen, das Krankenhaus mit bis zu drei Millionen Euro jährlich bis Ende 2028 zu unterstützen. Gemeinsam schaffen die beiden kommunalen Gesellschafter damit eine finanzielle Grundlage für den laufenden Restrukturierungsprozess.
Derzeit werde ein Insolvenzplan ausgearbeitet, der der Gläubigerversammlung im Oktober vorgelegt werden soll. Ziel ist es, die Insolvenz in Eigenverwaltung erfolgreich abzuschließen und den Krankenhausbetrieb langfristig wirtschaftlich zu stabilisieren.
Nach Abschluss der Sanierung soll das Krankenhaus spätestens ab 2028 ohne kommunale Zuschüsse auskommen und eigenständig wirtschaften.




