Krankenhaus Pirmasens überprüft nach Cyberangriff Sicherheitsstandards von Dienstleistern

Klinik reagiert auf Datendiebstahl bei externem Partner mit verschärfter Kontrolle von Kooperationsunternehmen

Nach dem Cyberangriff auf einen externen Dienstleister, bei dem Patientendaten des Krankenhauses Pirmasens sowie des Universitätsklinikums Homburg entwendet wurden, zieht das Krankenhaus Konsequenzen. Wie die Rheinpfalz berichtet, sollen die Sicherheitsstandards und Zertifizierungen von Kooperationspartnern erneut umfassend überprüft werden.

Nach Angaben von Krankenhaus-Geschäftsführer Christian Koob sollen sämtliche Geschäftsbeziehungen zu externen Partnern einer erneuten Bewertung unterzogen werden. Ziel sei es, sicherzustellen, dass alle Dienstleister die erforderlichen Sicherheitsstandards einhalten und ihre Zertifizierungen auf dem aktuellen Stand sind.

Dem Bericht zufolge hatte das Krankenhaus bereits im Februar eine entsprechende Überprüfung vorgenommen. Der aktuelle Vorfall zeige jedoch, dass Cyberrisiken fortlaufend bewertet und Kontrollmechanismen regelmäßig angepasst werden müssten.

Die zunehmende Auslagerung von IT-Dienstleistungen, Datenmanagement und digitalen Verwaltungsprozessen macht Krankenhäuser in besonderem Maße von der Sicherheitsarchitektur externer Anbieter abhängig. Entsprechend gewinnen Anforderungen an Informationssicherheit, Datenschutz und Compliance entlang der gesamten Dienstleisterkette an Bedeutung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert