Krankenhaus Bethanien Moers erhält erneut KTQ-Zertifizierung
Externe Prüfung bestätigt Qualität in Patientenversorgung und internen Strukturen
Das Krankenhaus Bethanien Moers hat erneut die Zertifizierung der Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen (KTQ) erhalten. Nach einer mehrtägigen externen Visitation bestätigten die Prüfer dem Krankenhaus erneut Qualitätsstandards in verschiedenen Bereichen der Patientenversorgung und Organisation.

Ein Teil des Direktoriums des Krankenhauses Bethanien Moers und das Team des Qualitäts- & Risikomanagements freuen sich über den erneuten Erhalt des KTQ-Siegels.
Foto: Stiftung Bethanien Moers
Die KTQ-Zertifizierung gilt als ein etabliertes Verfahren im Gesundheitswesen zur Bewertung von Qualitätsmanagementstrukturen und kontinuierlichen Verbesserungsprozessen in Krankenhäusern. Im Rahmen der erneuten Zertifizierung wurden unterschiedliche Bereiche des Klinikbetriebs analysiert und bewertet.
Zu den geprüften Kriterien zählen unter anderem interne Krankenhausprozesse, Maßnahmen zur Patientensicherheit, Infektionskontrolle, Qualifikationen medizinischer und pflegerischer Fachkräfte sowie Aspekte des Risiko- und Qualitätsmanagements. Darüber hinaus fließen Transparenz bei Leistungs- und Ergebnisqualität sowie die Weiterentwicklung einer internen Qualitätskultur in die Bewertung ein.
Nach Angaben des Klinikums war der Zertifizierung eine interne Vorbereitungsphase vorausgegangen. Dazu gehörten unter anderem Schulungen sowie Selbstbewertungsberichte der beteiligten Bereiche.
Dr. Ralf Engels erklärte, dass die erneute Zertifizierung aus Sicht des Hauses die bestehenden Qualitätsstandards bestätige. Zugleich verwies er darauf, dass neben medizinischen Aspekten auch patientenorientierte und zwischenmenschliche Faktoren eine Rolle spielten.
Auch nach Einschätzung der Klinikleitung wurden im Rahmen der externen Begutachtung verschiedene Stärken hervorgehoben. Dazu zählen nach Angaben von Ralf Drückes insbesondere die Zusammenarbeit innerhalb der Teams, eine interkulturelle Offenheit, eine patientenorientierte Ausrichtung sowie digitale Entwicklungen innerhalb des Hauses.
Die Zertifizierung besitzt eine Gültigkeit von drei Jahren. Bis zur nächsten Überprüfung sollen nach Angaben des Krankenhauses identifizierte Verbesserungspotenziale weiter bearbeitet werden.
Aus Sicht des Krankenhausmanagements gewinnen externe Qualitätszertifizierungen zunehmend an Bedeutung. Neben der internen Prozesssteuerung spielen sie auch im Wettbewerb um Fachkräfte, bei Transparenzanforderungen sowie im Rahmen regulatorischer Qualitätsanforderungen eine wachsende Rolle.




