Klinikum Fürth startet Großprojekt „Klinikum 2030“

180-Millionen-Euro-Erweiterung soll Versorgung auf höchstem Niveau sichern

Das Klinikum Fürth plant mit dem Strategiekonzept „Klinikum 2030“ eine umfassende Modernisierung und Erweiterung seines Standorts. Ziel des Projekts ist es, den wachsenden Anforderungen im Gesundheitswesen gerecht zu werden und Patientinnen und Patienten weiterhin eine medizinische Versorgung auf höchstem Niveau zu bieten. Die Investitionssumme beträgt 180 Millionen Euro, davon werden 80 Prozent vom Freistaat Bayern gefördert – eine der größten bislang staatlich unterstützten Einzelmaßnahmen im bayerischen Krankenhausbereich.

Auch wenn der Erweiterungsbau von außen fast fertig wirkt, laufen innen noch umfangreiche Arbeiten. Allein 1.000 Kilometer Kabel wurden verlegt, um die technische Infrastruktur für neue OP-Säle, Intensiv- und Normalstationen bereitzustellen und die Abläufe effizient zu gestalten.

Im neuen Komplex entstehen elf OP-Säle mit Tageslicht, die das Arbeitsumfeld für die Ärztinnen und Ärzte verbessern sollen, eine Aufwach- und Intensivstation sowie zwei Normalstationen. Erste Patientinnen und Patienten sollen voraussichtlich Anfang 2027 aufgenommen werden. Klinikvorstand Alexander Mohr betont die Bedeutung der Koordination: „Bis dahin gibt es noch viel zu tun, um alle Gewerke aufeinander abzustimmen.“

Besondere logistische Herausforderungen sieht der ärztliche Direktor Harald Dormann beim Umzug der Intensivstation. „Hier müssen wir gut vorbereitet sein, denn Risikominimierung und die Sicherheit unserer Patientinnen und Patienten haben oberste Priorität“, so Dormann.

Oberbürgermeister Thomas Jung bezeichnet das Projekt als einmaliges Vorhaben: „Es ist ein Projekt, wie man es nur ein Mal im Jahrhundert erlebt. Für Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeitende wird es ein echter Quantensprung sein.“

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