Keine Schließung der Radiologischen Versorgung am Klinikum Glauchau

Klarstellung zum „Protestaufruf Radiologie“

Die Radiologische Gemeinschaftspraxis hat zu einem Protest gegen das Klinikum Glauchau aufgerufen, weil der radiologische Kooperationsvertrag ausgeschrieben wird. Folgende Fakten gibt es aktuell dazu:

  • Keine Schließung: Die radiologische Versorgung am Klinikum Glauchau wird nicht eingestellt.
  • Langjährige Praxis: Die Radiologische Praxis besteht bereits seit Langem eigenständig im Klinikum Glauchau. Für stationäre Leistungen besteht ein Kooperationsvertrag, und für ambulante Leistungen eine Zulassung über die .
  • Vertragskündigung: Der bestehende Kooperationsvertrag wurde vom Klinikum im 4. Quartal 2022 fristgerecht mit dreijähriger Kündigungsfrist zum 31.12.2025 gekündigt. Veränderungen treten frühestens am 01.01.2026 in Kraft.
  • Ausschreibungspflicht: Das Klinikum ist satzungsgemäß verpflichtet, bestimmte Leistungen regelmäßig auszuschreiben, darunter auch die radiologische Versorgung. Die Unterlagen für die Ausschreibung ab 01.01.2026 werden derzeit vorbereitet und rechtlich geprüft.
  • Zukunftsperspektive: Es ist dem zukünftigen Kooperationspartner freigestellt, weiterhin ambulante radiologische am Standort Glauchau zu erbringen. Das Klinikum ist zuversichtlich, dass dies auch umgesetzt wird.
  • Bewerbungsmöglichkeit: Die Radiologische Gemeinschaftspraxis kann sich ebenfalls auf die Ausschreibung bewerben.

Das Rudolf Virchow Klinikum Glauchau bekennt sich zur Fortsetzung der radiologischen Versorgung und distanziert sich von der Kommunikationsweise der Radiologischen Gemeinschaftspraxis, setzt jedoch auf einen sachlichen Umgang mit der Situation.

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