kbo stellt Weichen für Versorgung und Fachkräftesicherung
Jahresbericht 2025 zeigt Ausbau psychiatrischer Angebote und Vorbereitung auf Versorgung in Nordoberbayern
Die Kliniken des Bezirks Oberbayern (kbo) haben 2025 zentrale Weichen für die weitere Entwicklung ihres Versorgungsverbunds gestellt. Im Mittelpunkt standen die Vorbereitung auf die Übernahme der psychiatrischen und psychosomatischen Versorgung in der Region 10, die Gewinnung von Nachwuchsfachkräften und der Ausbau ambulanter, tagesklinischer und digital unterstützter Angebote. Das geht aus dem aktuellen Jahresbericht des Klinikverbunds hervor.
Der kbo-Jahresbericht 2025 stellt insbesondere die strategischen Weichenstellungen für die weitere Entwicklung des Klinikverbunds heraus
Mit der Gründung der kbo-Donau-Altmühl-Kliniken gGmbH hat der Verbund im vergangenen Jahr die organisatorische Grundlage geschaffen, die psychiatrische und psychosomatische Versorgung in Nordoberbayern künftig unter dem Dach von kbo weiterzuführen.
Die Neuausrichtung erweitert den Versorgungsauftrag des Verbunds und stärkt zugleich die regionale Vernetzung psychiatrischer Angebote. Für kbo bedeutet dies, zusätzliche Strukturen in den bestehenden Verbund zu integrieren und medizinische, organisatorische sowie personelle Ressourcen entsprechend weiterzuentwickeln.
kbo verstärkt Nachwuchs- und Personalgewinnung
Ein weiterer Schwerpunkt lag 2025 auf der Positionierung als Arbeitgeber. Angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels im Gesundheitswesen hat kbo seine Aktivitäten zur Nachwuchsgewinnung ausgebaut.
Dazu gehörten eine verbundweite Ausbildungskampagne, zusätzliche Social-Media-Aktivitäten und gezielte Werbemaßnahmen. Ziel war es, die Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten innerhalb des Klinikverbunds stärker sichtbar zu machen und insbesondere potenzielle Nachwuchskräfte frühzeitig anzusprechen.
Die Personalgewinnung gewinnt für psychiatrische und psychosomatische Versorgungseinrichtungen zusätzlich an Bedeutung, weil der Ausbau neuer Angebote unmittelbar mit dem Bedarf an qualifizierten Fachkräften verbunden ist.
Tagesklinische und ambulante Angebote werden erweitert
Parallel zur organisatorischen Weiterentwicklung hat kbo auch das medizinische Leistungsangebot ausgebaut. Neue tagesklinische Strukturen, innovative Therapieverfahren und zusätzliche ambulante Angebote sollen die Versorgung stärker an den individuellen Bedürfnissen der Patienten ausrichten.
Dabei spielen auch digital unterstützte Behandlungsformen eine zunehmende Rolle. Sie sollen bestehende Versorgungsangebote ergänzen und flexiblere Behandlungsmöglichkeiten ermöglichen.
Die Entwicklung folgt damit einem übergeordneten Trend in der psychiatrischen Versorgung: Neben klassischen vollstationären Strukturen gewinnen ambulante, tagesklinische und sektorenübergreifende Behandlungsmodelle weiter an Bedeutung.
Der Jahresbericht gibt darüber hinaus Einblick in Projekte und Entwicklungen der einzelnen kbo-Gesellschaften und dokumentiert die wichtigsten Kennzahlen des Verbunds für 2025.




