Karlsruher Kliniken in Notlage benötigen dringend finanzielle Unterstützung
Die ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe und das Städtische Klinikum Karlsruhe, die eine wohnortnahe Spitzenmedizin für Patienten in der Region gewährleisten, befinden sich in einer finanziellen Notlage. Eine angemessene Finanzierung ist für diese hochwertige medizinische Versorgung unerlässlich. Daher drängen die Karlsruher Kliniken gemeinsam mit der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft (BWKG) auf verlässliche finanzielle Zusagen für die weitere Planung des Krankenhausbetriebs, und zwar bereits vor der geplanten großen Krankenhausreform.
Um die enormen Kostensteigerungen bewältigen zu können, ist eine Finanzierungsreform dringend erforderlich. Nur so kann eine noch größere Insolvenzwelle abgewendet werden, die die flächendeckende Patientenversorgung derzeit gefährdet. Durch die anhaltende Verzögerungstaktik und damit unsichere Perspektive für die Krankenhäuser riskiert der Bund zahlreiche Schließungen und fördert damit weiter einen kalten, dem Zufall überlassenen Strukturwandel. […]
Insgesamt ist in Karlsruhe bereits eine umfassende Strukturbereinigung erfolgt, insbesondere durch die Fusion der St. Vincentius-Kliniken mit dem Diakonissenkrankenhaus zu den ViDia Kliniken, eine Konsolidierung der medizinischen Leistungen sowie die Schließung der Paracelsus-Klinik im Jahr 2018. „Das Städtische Klinikum Karlsruhe und die ViDia Kliniken Karlsruhe haben in Eigenleistung diese und zahlreiche weitere Maßnahmen zu einer eigenen Strukturreform realisiert, darunter Prozessoptimierungen, ein Ausbau der ambulanten Leistungen und klinikübergreifende Kooperationen“, betont Prof. Dr. Michael Geißler, Medizinischer Geschäftsführer des Städtischen Klinikums Karlsruhe. […]







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