12,86 Millionen Euro für die Helios Fachkliniken Hildburghausen

Förderbescheid des Landes Thüringen ermöglicht Ersatzneubau eines modernen Tagesklinikzentrums

Das Land Thüringen investiert 12,86 Millionen Euro in die Weiterentwicklung der stationären und teilstationären psychiatrischen Versorgung in Südthüringen. Am 13. Februar 2026 übergab Thüringens Gesundheitsministerin Katharina Schenk einen entsprechenden Förderbescheid an die Helios Fachkliniken Hildburghausen. Die Mittel stammen aus dem Krankenhausinvestitionsprogramm des Freistaats Thüringen und sind für den Ersatzneubau eines Tagesklinikzentrums vorgesehen.

Das Vorhaben wird im Rahmen des landeseigenen Krankenhausinvestitionsprogramms gefördert, mit dem laufende Bau- und Ersatzbaumaßnahmen an Thüringer Kliniken unterstützt werden. Das Bewilligungsverfahren wurde über das Thüringer Landesverwaltungsamt abgewickelt. Ziel der Investition ist es, die baulichen und funktionalen Voraussetzungen für eine zeitgemäße psychiatrische, psychosomatische und psychotherapeutische Versorgung zu schaffen.

Geplant ist der Ersatzneubau eines modernen Tagesklinikzentrums für die Fachbereiche Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie. Vorgesehen sind jeweils bis zu 22 Behandlungsplätze. Der bislang genutzte Gebäudebestand gilt aufgrund erheblicher baulicher, energetischer und funktionaler Defizite als nicht zukunftsfähig und wirtschaftlich nicht sinnvoll sanierbar. Mit dem Neubau sollen sowohl die therapeutischen Möglichkeiten als auch die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten deutlich verbessert werden.

Gesundheitsministerin Schenk betonte bei der Übergabe des Förderbescheids die Bedeutung der Maßnahme für die regionale Versorgung. Moderne, barrierefreie Räume seien eine zentrale Voraussetzung für zeitgemäße Therapieangebote und damit ein wichtiger Baustein zur Qualitätssicherung in der Krankenhauslandschaft. Mit dem Neubau werde die wohnortnahe psychiatrische und psychosomatische Versorgung in Südthüringen nachhaltig gestärkt.

Auch aus Sicht des Klinikträgers markiert das Projekt einen wichtigen Entwicklungsschritt. Dr. Franka Köditz, Klinikgeschäftsführerin der Helios Fachkliniken Hildburghausen, verwies darauf, dass der Ersatzneubau im 160. Jahr des Bestehens der Einrichtung einen bedeutenden Meilenstein darstelle. In den neuen Räumlichkeiten könnten teilstationäre und ambulante Angebote weiter ausgebaut werden. Insbesondere spezialisierte Therapieformen wie Musik-, Kunst- und Theatertherapie sollen künftig stärker genutzt werden.

Helios-Regionalgeschäftsführer Florian Lendholt unterstrich die Bedeutung der vollständigen Förderung durch den Freistaat. Sie sei Ausdruck der Wertschätzung für den Standort Hildburghausen und für die Leistungen der rund 800 Mitarbeitenden in den Bereichen Psychiatrie, Neurologie, Maßregelvollzug und Behindertenhilfe. Für das Krankenhausmanagement bedeutet die Investition zugleich eine langfristige Sicherung und Weiterentwicklung des Standorts innerhalb der regionalen Versorgungsstruktur.

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