Harzklinikum Quedlinburg erweitert Zentrale Notaufnahme

Millioneninvestition soll überlastete Notaufnahme auf 1.600 Quadratmeter vergrößern

Das Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben erweitert und modernisiert seine Zentrale Notaufnahme am Standort Quedlinburg. Wie die Mitteldeutsche Zeitung berichtet, soll die bislang rund 400 Quadratmeter große Notaufnahme auf 1.600 Quadratmeter erweitert werden. Die Bauarbeiten sollen Ende 2026 abgeschlossen sein.

Die Erweiterung reagiert auf die deutlich gestiegene Inanspruchnahme der Notaufnahme. Die Zentrale Notaufnahme war ursprünglich für rund 6.000 Patientinnen und Patienten pro Jahr ausgelegt. Tatsächlich werden dort inzwischen etwa 23.500 Patienten jährlich behandelt. Mit der Erweiterung soll die räumliche Situation an die tatsächliche Auslastung angepasst werden. Nach Angaben der Mitteldeutschen Zeitung beginnen zunächst bauvorbereitende Arbeiten und Baugrunduntersuchungen. Im September sollen die Fundamente errichtet werden, bevor Mitte Oktober die ersten Module angeliefert werden.

Die Fertigstellung des Bauprojekts ist für Ende 2026 vorgesehen. Die Erweiterung umfasst damit eine Vervierfachung der bisherigen Fläche und soll die Voraussetzungen für eine leistungsfähigere und modernere Notfallversorgung am Standort Quedlinburg schaffen.

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