GLG Uckermark: Geschäftsführerin sieht in Übernahme durch Landkreis legitime Lösung

Sanierung der Krankenhäuser Prenzlau und Angermünde bleibt Teil der langfristigen Strategie

MSZ Uckermark: Landkreis übernimmt Krankenhäuser Angermünde und Prenzlau

Die Gesellschaft für Leben und Gesundheit (GLG) in der Uckermark steht ab dem 1. Januar 2026 unter neuer Trägerschaft: Der Landkreis Uckermark übernimmt 87,5 Prozent der Anteile am Medizinisch-Sozialen Zentrum (MSZ) mit rund 500 Beschäftigten, insbesondere in den Krankenhäusern Prenzlau und Angermünde. Im Gegenzug gibt der Landkreis 8,2 Prozent seiner Anteile an der Muttergesellschaft GLG ab.

Dr. med. Steffi Miroslau, Geschäftsführerin der GLG seit 2012, bezeichnete die Entscheidung als „legitime politische Lösung des Konfliktes“. Sie betonte, dass die Krankenhäuser weiterhin im GLG-Verbund verbleiben, der insgesamt 3.300 Mitarbeiter umfasst, und dass dies keine Abbrüche in der medizinischen Versorgung zur Folge habe. Auch die acht Praxen des MVZ blieben bestehen, lediglich nach territorialen Gesichtspunkten neu zugeordnet.

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