Gemeinschaftskrankenhaus Bonn verstärkt Schutz vor Gewalt

Klinik tritt NRW-Präventionsnetzwerk #sicherimDienst bei – Austausch mit Polizei, Stadt und weiteren Partnern soll Schutzkonzepte verbessern

Das Gemeinschaftskrankenhaus Bonn ist dem nordrhein-westfälischen Präventionsnetzwerk #sicherimDienst beigetreten. Das Krankenhaus reagiert damit auf verbale Anfeindungen, Bedrohungen und andere Übergriffe gegenüber Beschäftigten und will bestehende Präventionsmaßnahmen weiterentwickeln.

Das landesweite Netzwerk bringt Behörden, Organisationen und Einrichtungen zusammen, um Erfahrungen mit Gewaltprävention auszutauschen und Schutzmaßnahmen weiterzuentwickeln. In Bonn gehören unter anderem die Stadt und die Polizei dem Netzwerk an.

Das Gemeinschaftskrankenhaus verweist insbesondere auf die Herausforderungen eines offen zugänglichen Krankenhauses in zentraler Innenstadtlage. Beschäftigte könnten dort mit verbalen Anfeindungen, Bedrohungen und grenzüberschreitendem Verhalten konfrontiert werden.

Durch die Zusammenarbeit mit den Netzwerkpartnern sollen gemeinsame Präventionsansätze entwickelt und Erfahrungen im Umgang mit Gewalt und herausfordernden Situationen genutzt werden. Der Beitritt ergänzt bereits bestehende Schutzmaßnahmen des Krankenhauses.

„Mit dem Beitritt zu #sicherimDienst zeigen wir, dass wir Gewalt in unserem Hause nicht tolerieren“, erklärte der Kaufmännische Direktor Philipp Heistermann.