Ellwangen: OP-Betrieb der Sankt-Anna-Virngrundklinik endet 2026

Tiefgreifende Strukturveränderungen im Klinikverbund Ostalb – Zukunft des Standorts weiter offen

Auf die Sankt-Anna-Virngrundklinik in Ellwangen kommen im Jahr 2026 die tiefgreifendsten Einschnitte ihrer jüngeren Geschichte zu. Wie die Schwäbische Zeitung berichtet, wird der Standort ab dem zweiten Quartal 2026 nicht mehr als Krankenhaus mit operativem Betrieb geführt. Mehrere Fachabteilungen sollen schrittweise an andere Standorte des Klinikverbunds Ostalb verlagert werden.

Hintergrund der Maßnahmen ist die angespannte wirtschaftliche Lage der Kliniken Ostalb. Für das Jahr 2025 weist der Verbund laut Bericht ein Defizit von rund 60 Millionen Euro aus, für 2026 sind im Wirtschaftsplan weitere 58 Millionen Euro eingeplant.

Eine mögliche Übernahme des Standorts Ellwangen durch den SRH-Konzern werde geprüft.

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