Doppelspitze für Deutschlands größtes katholisches Krankenhaus

Dr. Martin Baumann verstärkt Geschäftsführung der Barmherzigen Brüder Regensburg neben Sabine Beiser

Portrait Dr. Martin Baumann

Dr. Martin Baumann ist neuer Geschäftsführer am Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg.
Foto: Krankenhaus Barmherzige Brüder

Das Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg hat zum 1. Januar 2026 seine Leitung neu aufgestellt. Dr. Martin Baumann bildet ab sofort gemeinsam mit der langjährigen Geschäftsführerin Sabine Beiser eine Doppelspitze für den Maximalversorger. Mit der Berufung des erfahrenen Gesundheitsökonomen setzt der Klinikverbund auf Kontinuität und interne Expertise zur Sicherung der strategischen Weiterentwicklung.


Wie das Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg in einer Mitteilung vom 22. Januar 2026 bekannt gab, verantwortet Dr. Martin Baumann seit Beginn des Jahres die Standorte Prüfeninger Straße sowie die KUNO Klinik St. Hedwig. Er ergänzt damit die Geschäftsführung um Sabine Beiser, die bereits seit 2010 in dieser Position für das Haus tätig ist.

Strategische Kontinuität im Verbund

Mit Dr. Baumann rückt eine Führungspersönlichkeit aus den eigenen Reihen an die Spitze des größten katholischen Krankenhauses Deutschlands. Der 50-jährige Gesundheitsökonom blickt auf eine 19-jährige Karriere innerhalb des Verbundes der Barmherzigen Brüder zurück. Zuletzt trug er Verantwortung am Klinikum St. Elisabeth in Straubing sowie als Standort-Geschäftsführer am Krankenhaus St. Barbara in Schwandorf.

Nicolas Kelly, Geschäftsführer des Barmherzige Brüder Krankenhausverbundes, betonte im Rahmen der offiziellen Einführung die Bedeutung der umfassenden Expertise Baumanns im Bereich der strategischen Ausrichtung. Ziel der neuen Doppelspitze sei es, die hohe Versorgungsqualität des Maximalversorgers in einem herausfordernden gesundheitspolitischen Umfeld nachhaltig zu sichern.

Relevanz für die regionale Versorgung

In seiner neuen Funktion trägt Baumann Mitverantwortung für die medizinische Versorgung der ostbayerischen Bevölkerung. Rechtsträgervertreter Frater Rudolf Knopp hob hervor, dass die Gestaltung stabiler Rahmenbedingungen essenziell sei, um medizinischen Fortschritt und Menschlichkeit in Einklang zu bringen. Dabei spiele auch die enge Kooperation mit den weiteren Verbundstandorten in Schwandorf, Straubing, München und Passau eine zentrale Rolle.

Baumann selbst verwies auf die Notwendigkeit einer nachhaltigen, am Patientenwohl orientierten Entwicklung, die über kurzfristige Quartalsergebnisse hinausgehe.

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