AMEOS Klinikum Schönebeck: Thoraxchirurgie erreicht frühzeitig Mindestmenge

Qualitätssicherung in der chirurgischen Lungenkrebsbehandlung

Das Klinikum Schönebeck hat in kurzer Zeit die geforderte Mindestmenge für die chirurgische Behandlung von Lungenkrebs erreicht. Seit Ende 2021 gilt eine Mindestmengenregelung für anatomische Resektionen beim Lungenkarzinom, die 75 Eingriffe pro Jahr und vorschreibt. Diese Regelung soll ab 2025 flächendeckend in umgesetzt werden.

Der Gemeinsame Bundesausschuss () stützte seine Entscheidung auf Auswertungen des Instituts für und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen () sowie auf modellhafte Datenanalysen des Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (). Diese Analysen bestätigen den Zusammenhang zwischen der Anzahl durchgeführter Eingriffe und den Behandlungsergebnissen.

Mit Inkrafttreten der Mindestmengenregelung wird die Anzahl der Kliniken, die diese spezialisierte Behandlung anbieten können, von 328 auf voraussichtlich nur noch 90 reduziert. Dies soll die Qualität und Sicherheit der Behandlungen erhöhen, jedoch auch zu einer Konzentration der spezialisierten Versorgung führen.

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