AMEOS Haldensleben bereitet sich auf Krankenhausreform vor

Leistungsgruppen und Spezialisierung verändern die Krankenhausplanung in Sachsen-Anhalt

Das AMEOS Klinikum Haldensleben stellt sich auf die neuen Anforderungen der Krankenhausreform in Sachsen-Anhalt ein. Wie die Volksstimme berichtet, soll der Standort sein breites medizinisches Angebot vor dem Hintergrund der neuen Landeskrankenhausplanung weiterentwickeln. Entscheidend wird künftig sein, welche Leistungsgruppen dem Krankenhaus zugewiesen werden und ob die dafür geltenden Qualitätsvorgaben erfüllt werden.

Das AMEOS Klinikum Haldensleben gehört zu den zentralen Versorgern im Landkreis Börde. Nach Angaben des Klinikums werden dort rund 16.000 stationäre und 22.000 ambulante Patientinnen und Patienten jährlich behandelt. Der Standort verfügt über 484 Betten und rund 650 Beschäftigte und versteht sich als Basis- und Spezialversorger für den Landkreis und angrenzende Regionen.

Mit der Krankenhausreform verändert sich jedoch die Logik der Krankenhausplanung grundlegend. Leistungen sollen künftig stärker an definierte Leistungsgruppen und deren Qualitätsanforderungen gebunden werden. Das im Juni 2026 vom Landtag beschlossene neue Landes-Krankenhausgesetz schafft dafür in Sachsen-Anhalt die landesrechtlichen Voraussetzungen. Ziel ist eine stärker spezialisierte und zugleich regional abgestimmte Krankenhausversorgung.