Zukunftspotenzial Gesundheitsdatennutzung

Daten aus Krankenhausinformationssystemen strukturiert nutzbar machen

In deutschen Kliniken sammeln sich seit Jahren medizinische Daten in beträchtlicher Fallzahl. Für datengetriebene medizinische Forschung, (Public) Health Surveillance oder die Entwicklung Künstlicher Intelligenz () zur klinischen Entscheidungsunterstützung eröffnen diese Daten vielfältige Möglichkeiten – ein enormes Potenzial, das in aktuell aber weitgehend ungenutzt bleibt.

Der Grund dafür sind insbesondere technische Hemmnisse, die der Datennutzung im Weg stehen. Für Krankenhäuser und Drittanbieter ist es meist sehr schwierig, strukturiert auf die in Krankenhausinformationssystemen (KIS) und in Subsystemen abgelegten Patientendaten zuzugreifen: KIS-Schnittstellen nach offenen und modernen Spezifikationen bilden weiterhin die Ausnahme, zudem ist system- und krankenhausübergreifend häufig keine semantische Interoperabilität, also die Darstellung von Daten in nationalen und internationalen Kodierungen, gegeben.

Diese Hindernisse möchte die Tiplu GmbH überwinden. Dafür entwickelt das Hamburger Unternehmen in Kooperation mit mehreren eigeninitiativ das neue, praktisch nutzbare System „TipluDB“, dessen deutschlandweiter Verkaufsstart für Anfang 2024 geplant ist. […]

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