Warnung vor Versorgungsengpässen in der Kinder- und Jugendmedizin

Bayerns Gesundheitsministerin kritisiert Personalvorgaben der Krankenhausreform

Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach warnt vor erheblichen Versorgungsengpässen in der stationären Behandlung von Kindern und Jugendlichen aufgrund der neuen Krankenhausreform des Bundes. Gerlach betont, dass die strikten Vorgaben der Leistungsgruppe „Spezielle “ zu Engpässen führen könnten. Besonders kritisch sieht sie die im Gesetzentwurf geforderten , die drei zusatzqualifizierte Fachärzte in Vollzeit pro Behandlungsschwerpunkt vorsehen, was angesichts des Facharztmangels kaum realisierbar ist.

Laut einer Umfrage des Verbandes der leitenden Kinder- und Jugendärzte und Kinderchirurgen Landesverband Bayern (VLKKD Bayern) erfüllen derzeit nur etwa 20 Prozent der stationären pädiatrischen Angebote die neuen Vorgaben. Eine Aufstockung des Personals ist jedoch schwierig, da die notwendigen Fachärzte auf dem nicht verfügbar sind.

Gerlach kritisiert, dass die Vorgaben für die Erwachsenenmedizin unreflektiert auf die Kinder- und Jugendmedizin übertragen wurden und fordert eine Überarbeitung der Reform.

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