Zweifel an der Wirksamkeit der Krankenhausreform

BDPK fordert schnellen Inflationsausgleich und diskutiert Zukunftsstrategien

Der BDPK bezweifelt, dass die Krankenhausreform in der gegenwärtigen Fassung die bestehenden Probleme der lösen wird. Die desaströse Lage der erfordert einen schnellen und wirksamen Inflationsausgleich. Gleichzeitig zu ihrer Kritik an der aktuellen Reform blicken die Vertreter der rund 1.300 deutschen Krankenhäuser und Reha-/Vorsorgeeinrichtungen schon jetzt weiter und diskutierten auf ihrem Bundeskongress am 13. Juni 2024 in Vorschläge für eine Weiterentwicklung und Neugestaltung der Gesundheitsversorgung in der nächsten Legislaturperiode.

BDPK-Präsidentin Dr. Katharina Nebel betonte, dass die privaten Klinikträger die Notwendigkeit einer Reform nicht in Frage stellen. „Mehr ambulante Versorgung, mehr Qualität durch Spezialisierung und mehr Fachkräfte vor allem durch weniger Bürokratie unterschreiben wir sofort,“ erklärte Nebel. Der BDPK befürchtet allerdings, dass diese Ziele mit einer handwerklich schlecht gemachten Krankenhausreform nicht erreicht werden und sie stattdessen wie ein Krankenhausschließungsprogramm wirken werde. Das vom Bundeskabinett verabschiedete Reformgesetz müsse deshalb jetzt im parlamentarischen Verfahren grundlegend nachgebessert werden. Zu den zahlreichen Mängeln der Gesetzesvorlage gehört, dass der vom kritisierten Fallzahlabhängigkeit der Krankenhäuser mit einer fallzahlabhängigen Vorhaltevergütung entgegengewirkt werden soll. Das ist widersinnig und kann nicht dazu beitragen, dass das vorgegebene Ziel der „“ erreicht wird…

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