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Vorhalten von Betten führt Kliniken in Liquiditätsengpässe, Kliniken fordern Rettungsschirm

Frei gehaltene Betten seien von keinen Fallpauschalen mit umfasst. Eine Kompensation sei erforderlich…

Nachdem die Kliniken monatelang Kapazitäten für die Versorgung eventueller Corona-Patienten freigehalten haben, laufen sie derzeit im Normalbetrieb. Für den Fall, dass erneut Betten freizuhalten seien, fordert Höftberger, dieses Vorhalten zu vergüten, wie es im zweiten und dritten Quartal der Fall war, und nicht nur Fallpauschalen abzurechnen: “Wir sind an einem Punkt, deutlich aussprechen zu müssen, dass ein Krankenhaus-Finanzierungssystem, das mit Fallpauschalen arbeitet, … eine Schwierigkeit hat, wenn wir erneut in eine Situation kommen würden, dass wir Betten vorhalten müssen, weil frei gehaltene Betten eben von keinen Fallpauschalen mit umfasst sind.” Eine Kompensation sei erforderlich, “weil ein Krankenhaus nur so funktioniert, dass ich Ressourcen vorhalte, und zwar nicht nur die klinische Infrastruktur, wie das Gebäude, die Technik, die Beatmungsmedizin, sondern insbesondere Pflegekräfte, Ärzte, die zur Verfügung stehen – rund um die Uhr.” Das Fehlen der Kompensation führe zu echten Liquiditätsengpässen. Als weiteren potentiellen Engpass in Zeiten der Pandemie nennt HKG-Präsident Höftberger bürokratische Vorgaben, etwa hinsichtlich des Betreuungsschlüssels und der Dokumentationsnotwendigkeiten, die in einer anderen Situation angemessen wären, aber eben jetzt nicht. […]

Quelle: PressePortal

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