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VKD: Überflüssige bürokratische Pflichten aussetzen

In Zeiten von Corona ist offensichtlich vieles möglich, was zuvor nicht einmal ansatzweise regelbar schien. Eines jedoch bleibt, zumindest für die Krankenhäuser, unverrückbar und zuverlässig bestehen: die Bürokratie.

Misstrauen in die Kliniken ist heute noch fragwürdiger denn je
Berlin, den 31. März 2020. In Zeiten von Corona ist offensichtlich vieles möglich, was zuvor nicht einmal ansatzweise regelbar schien. Eines jedoch bleibt, zumindest für die Krankenhäuser, unverrückbar und zuverlässig bestehen: die Bürokratie.

Am vergangenen Freitag hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) erklärt, dass Vorgaben zur Qualitätssicherung aufgrund der Corona-Pandemie auf Initiative der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) hin zur Entlastung der Kliniken ausgesetzt werden. Für fast alle Qualitätssicherungs-Richtlinien wurden Ausnahmeregelungen beschlossen. In dieser Situation grundsätzlich die richtige Entscheidung, so der Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands.

Dass jedoch der DKG-Vorschlag, die gesamte Datenerhebung für 2020 auszusetzen, mehrheitlich abgelehnt wurde, findet in den Krankenhäusern, bei Ärzten und Pflegenden, keinerlei Verständnis.

„Alle bürokratischen Pflichten, die nicht unmittelbar der Versorgung unserer Patienten dienen, müssen ausgesetzt werden“, fordert der Präsident des VKD, Dr. Josef Düllings. […]

Pressemitteilung: Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands

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