Statement der AOK Nordost zur geplanten MDK-Reform

„Es ist erschreckend und unverantwortlich zugleich, wie hier unter dem Deckmantel einer Verbesserung der Abrechnungsprüfung ein bewährtes System ausgehebelt und ad absurdum geführt werden soll.

Denn geht es nach dem Willen von Jens Spahn, sollen zukünftig Krankenhausabrechnungen nur noch eingeschränkt prüfbar sein und nur noch maximal 10 bis 15 Prozent der Rechnungen beanstandet werden, bisher sind es im Durchschnitt 17 Prozent. Bis zu 60 Prozent dieser geprüften Krankenhausabrechnungen waren und sind fehlerhaft.

Doch damit nicht genug: Sind derzeit bei einer nachgewiesenen Falschabrechnung durch die Krankenkassen 25 bis 50 Prozent der Differenzsumme zurückzufordern, sollen diese Strafabschläge in Zukunft auf maximal 1.500 Euro gedeckelt werden. […]

Pressemitteilung: AOK Nordost

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