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Krankenhäuser von Plänen für Doppelhaushalt enttäuscht

Niedersachsens Krankenhäuser halten Vorschlag der Landesregierung für unzureichend – Weiterentwicklung zukunftsfähiger Krankenhausstrukturen erfordert deutliche Anhebung der Mittel.

Die heute von der Landesregierung vorgestellten Pläne für den Doppelhaushalt 2022/2023 sorgen bei der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft (NKG) für Unverständnis. In einer ersten Reaktion zeigten sich die Krankenhäuser von der angekündigten Anhebung der jährlichen Einzel-Investitionsmittel von 120 Millionen auf 150 Millionen Euro enttäuscht. Die vorgesehene Erhöhung sei angesichts der anstehenden Herausforderungen für die Kliniken und des immensen Investitionsstaus von 2,2 Mrd. Euro schlichtweg unzureichend, teilte die NKG mit. Zudem handele es sich de facto um einen Rückschritt, bezogen auf die bis 2022 jährlich zur Verfügung stehenden 250 Mio. Euro. Die darin enthaltene Finanzierung des Sonderfonds für Strukturveränderungen läuft planmäßig im Jahr 2022 aus.

„Die dringend erforderliche und von den Krankenhäusern aktiv angebotene Weiterentwicklung zukunftsfähiger Krankenhausstrukturen in Niedersachsen droht vor dem Hintergrund der aktuellen Pläne massiv ausgebremst zu werden. […]

Quelle: Niedersächsische Krankenhausgesellschaft e.V. (PDF, 126KB)

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