KIA 2.0: Digitalisierung und BIM im Klinikbau als Standard

Neue Klinik-Informationsanforderungen unterstützen effiziente Planung, Bau und Betrieb von Krankenhäusern
Die neue Version der Klinik-Informationsanforderungen (KIA 2.0) legt den Fokus auf die zunehmende Digitalisierung im Klinikbau und die Nutzung der BIM-Methodik (Building Information Modeling). Ziel ist es, Krankenhäuser effizient, zielgerichtet und langfristig zu betreiben und dabei sowohl wirtschaftliche als auch medizinische Anforderungen im Sinne der Patientinnen und Patienten zu erfüllen.
Wie bereits in der Vorgängerversion der KIA von 2020 beschrieben, müssen Art und Umfang des BIM-Einsatzes bereits vor der Auswahl des Planungsteams festgelegt sein. Nur so können bei der Vergabe der Planungsleistungen – etwa im Rahmen von VgV-Vergabeverfahren – die geeigneten Fachleute gefunden und die optimalen Realisierungswege definiert werden.
Die KIA 2.0 nimmt Bezug auf wichtige Standards wie den „Masterplan BIM für Bundesbauten“, DIN EN ISO 19650-1:2019-08, DIN SPEC 91465 sowie auf das KIA-Dokument von 2020. Ergänzt wird sie durch das BIM-Glossar „BIM Basic“ und das nationale Glossar zur Digitalisierung in der Bau- und Immobilienwirtschaft aus der Schweiz.
Die KIA 2.0 dient als Leitfaden für Klinikbetreiber und Planer, um für jedes Projekt die richtige BIM-Konstellation frühzeitig zu bestimmen und somit Planungssicherheit, Kostenkontrolle und eine optimierte medizinische Versorgung sicherzustellen.







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