KHVVG: Private Krankenhausträger sind Teil der Lösung, nicht des Problems
BDPK weist Kritik an privaten Klinikbetreibern zurück
Der Bundesverband Deutscher Privatkliniken (BDPK) hat in einem offenen Brief die Vorwürfe der Bundestagsabgeordneten Ricarda Lange und Dr. Janosch Dahmen (Bündnis 90/Die Grünen) zurückgewiesen. In der gestrigen Bundestagssitzung zur ersten Lesung des Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetzes (KHVVG) hatten die Abgeordneten behauptet, private Krankenhausträger seien Teil des Problems, da sie Gewinne aus Beitragsmitteln der Solidargemeinschaft abschöpfen, die für kommunale Krankenhäuser auf dem Land benötigt würden.
Der BDPK betont in seinem Schreiben, dass private Klinikträger eine entscheidende Rolle bei der Sicherstellung der Gesundheitsversorgung in ländlichen Regionen spielen. Sie haben zahlreiche Krankenhäuser übernommen und gerettet, die unter anderer Trägerschaft vor der Schließung standen.
Der Verband stellt klar, dass es nicht korrekt ist, dass durch die Gewinne der privaten Träger dem System Gelder entzogen werden. Alle Krankenhäuser, unabhängig von ihrem Träger oder Gewinnstatus, erhalten für die gleiche Behandlung identische Vergütungen.







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