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Investitionsmittel für Krankenhäuser sind Investitionen in die gesamte Volkswirtschaft

DKG zur Unterfinanzierung der Krankenhäuser

Milliarden für die Autoindustrie, Mietstundungen für Dax-Unternehmen – die Liste der Forderungen nach politischen Interventionen im Rahmen der Corona-Krise ließe sich fortsetzen. Dabei zeigen die vergangenen Wochen, dass die politische Prioritätensetzung den Bereich der Daseinsvorsorge auf Platz eins setzen muss. „Die Politik muss ihrer Verantwortung für nachhaltige Investitionen in die Krankenhäuser gerecht werden, anstatt zum Beispiel mit Kaufprämien Strohfeuer für Konsumanreize ohne nachhaltige Wirkung zu entfachen. Die Steuerzahlenden in Deutschland haben einen Anspruch darauf, dass die von ihnen verdienten Milliarden nachhaltig und zielgerichtet eingesetzt werden. Seit 20 Jahren vernachlässigen die Bundesländer ihre gesetzliche Pflicht zur Finanzierung der Investitionen in den Krankenhäusern. Bund und Länder müssen sich gerade in dieser Krise darauf besinnen, wo wirklich nachhaltige Effekte durch Investitionen entstehen. Zudem ist deutlich geworden, dass eine funktionierende Krankenhausversorgung eine fundamentale gesamtvolkswirtschaftliche Bedeutung hat“, so Dr. Gerald Gaß, Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG). […]

Quelle: Deutsche Krankenhausgesellschaft e. V.

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